In dem von Jan Schmidt, Klaus Schönberger und Christian Stegbauer inzwischen im 9. Jahrgang herausgegebenen Online-Journal kommunikation@gesellschaft (Journal für alte und neue Medien aus soziologischer, kulturanthropologischer und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive) gibt es drei Buchrezensionen — zwei davon stellen ausführlich Bücher aus dem vwh-Verlag vor:
Thies W. Böttcher Renz, Florian: Praktiken des Social Networking: Eine kommunikationssoziologische Studie zum online-basierten Netzwerken am Beispiel von openBC (XING).
Verlag Werner Hülsbusch, Boizenburg. 2007. ISBN: 978-3-9802643-6-5. 132 Seiten. 21,90 Euro.
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Axel Maireder Munz Sebastian/Julia Soergel: Agile Produktentwicklung im Web 2.0. Verlag Werner Hülsbusch, Boizenburg. 2007. ISBN: 978-3-940317-11-7. 222 Seiten. 32,90 Euro.
Beitrag (pdf)
Kaufen kann man die Bücher natürlich auch — am besten direkt im vwh-Shop.
In der vwh-Reihe „Multimedia“ ist heute ein Sammelband zur Tagungsreihe „Wireless Communication und Information“ (WCI) erschienen, der die Langfassungen wichtiger Beiträge der Tagungen 2006 und 2007 dokumentiert.
Innovative Einsatzszenarien, herausragende Technologien und neue Anwendungsperspektiven für drahtlose Kommunikations- und Informationssysteme werden in diesem Sammelband zur Tagungsreihe „Wireless Communication und Information“ (WCI) diskutiert.
Führende Wissenschaftler und Praktiker demonstrieren in 19 Beiträgen ihre neuesten Konzepte, wegweisende Forschungsergebnisse und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für die Bereiche Wireless Sensor Networks, Fahrzeug-Kommunikation, Übertragungstechnologien und Lokalisierung.
— Beiträge teilweise deutsch, teilweise englisch —
Herausgeber:
Jürgen Sieck ist seit 1994 Professor für Informatik an der FHTW Berlin und Leiter der Forschungsgruppe INKA.
Michael A. Herzog ist Unternehmensberater und Dozent für Medien- und Wirtschaftsinformatik an der FHTW und der TU Berlin.
Über den Einsatz von Social Software — also Weblogs, Podcasts, Wikis & Co. — im Bildungskontext von Schulen, Hochschulen und Unternehmen wird derzeit unter dem Schlagwort „E-Learning 2.0“ viel diskutiert. Von „Edubloggern“, „Podcastern“ und „Wikianern“ ist da die Rede, die besagte Web-2.0-Anwendungen nutzen, damit zu aktiven Content-Produzenten avancieren und sich in Communities vernetzen. Als aktuelles Buch zu dieser Thematik ist im vwh-Verlag kürzlich das Buch der beiden Ilmenauer „Edu-Blogger“ Marcel Kirchner und Thomas Bernhardt erschienen (nähere Infos und Bestellmöglichkeit im vwh-shop).
Die Beiden gehören auch zu den Initiatoren und Organisatoren des erste deutschen EduCamps zum Thema „Lehren und Lernen 2.0“, das am 18. bis 20. April 2008 als ein kommunikatives Zusammentreffen von E-Learning-Experten und Lehrenden im Schul- und Hochschulbereich, Vertretern von Unternehmen und Agenturen sowie interessierten Studierenden an der Technischen Universität Ilmenau stattfinden wird. Nähere Infos gibt es hier.
Themenschwerpunkte des EduCamps sind bisher „Corporate E-Learning 2.0“ und „E-Learning 2.0 in der Hochschullehre“.
Steffen Büffel, ebenfalls Mitorganisator des EduCamps, erläutert in einem Video das Konzept:
Ein neuer Band in der vwh-Verlagsreihe „Web 2.0“ ist erschienen:
Tino Seeber: Weblogs — die 5. Gewalt?
Eine empirische Untersuchung zum emanzipatorischen Mediengebrauch von Weblogs
132 S., 22 x 15 cm, 21 meist farbige Abb.
Hardcover, 25,50 € (D), ISBN 978-3-940317-23-0
In den vergangen Jahren hat sich das Phänomen des Bloggens in Deutschland stetig weiterentwickelt. Neben einer Übersicht zu den aktuellen Forschungen bezüglich dieses neuen Kommunikationsmediums, der Nachzeichnung seiner Entwicklung und der grundlegenden Darstellung technischer Hintergründe widmet sich diese Arbeit im Kern der Frage, inwiefern Weblogs als neue Form des Publizierens zu einem emanzipatorischen Gebrauch führen.
Ausgehend von dem Uses-and-Gratifications-Ansatz, den Arbeiten Berthold Brechts und der Medientheorie Hans Magnus Enzensbergers sowie auf der Basis einer standardisierten Online-Befragung deutschsprachiger Blogger und Blog-Leser entsteht ein umfassender Einblick in das emanzipatorische Rollenverständnis der Blogger sowie die Nutzungsmerkmale der Weblog-Rezipienten im Vergleich zur klassischen Mediennutzung.